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REVIEWS: Furioso |
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(GER) Mensch, die gibt es noch? Das sind ja schon fast 9 Jahre her, als ich sie in Walsrode neben Dew-Scented bewundern durfte. Das Jahr fängt ja wirklich gut an, muss ich schon sagen. Das Demotape der Jungs habe ich wirklich bis zum Erbrechen gehört, doch irgendwie habe ich nach dem damaligen Gig 1995 bis dato nichts mehr von dieser Truppe gehört oder gesehen. Nach dem 93er Demo-Tape veröffentlichten die Jungs eine CD "A pale debilitating autumn" im Jahre 1994. Diese Scheibe kam laut Infoblatt im Underground sehr gut an und erst nach den vielen Gigs in den Jahren 1995 und 1996 wurde es still um Pavor... nebenbei erwähnt, die Band wurde bereits 1987 in der Nähe von Bonn gegründet. Mit "Furioso" steht uns nun ein neuer Knaller des Geballer-Metal bevor und die Freunde des technisch-ausgereiftem Death Metal sowie des liebgewonnen groovigen Grinds sollten sich warm anziehen. Einfach Brutalität und technische Perfektion in einem und das Ganze mit einem Mann am Mikro, der wohl laufend nur Halsschmerzen hat. Anders kann ich mir diese Power, die aus den Stimmbändern und der Luftröhre herauskommt, nicht erklären. Das ist die coolste Röchel-Death Metal-Bestie, die ich seit langem gehört habe. Wie schafft der Claudius das nur? Ohne Scheiß, eine so gewaltige Stimme vermisse ich schon seit Jahren (mein letztes derartiges Ereignis hatte ich bei der Band Blasphemerion aus dem Jahre 1992 oder so?!). Die Bassgitarre sollte auch nicht unerwähnt bleiben. Nicht zuletzt sorgt nämlich dieser Bass für den technischen Touch dieses Silberlings. Ansonsten gibt es viel melodischen Geknüppel der ersten Liga, was aber nicht sonderbar neu ist. Doch das Ganze regt deutlich zum Headbangen an vor allem "Crucified Hopes". Aber ich möchte hinzufügen, dass man enorme körperliche Fitness haben sollte, da die Songs schon mal an die 10 Minuten-Grenze gelangen, wie z. B. der Opener "Inflictor of Grimness". Fazit: Anspruchsvolles Geballer mit genialen Grunzvocals und nicht selten verspielt-technischem Bass. Auch wenn für meinen Geschmack die Songs mal hier und da zu lang geraten sind, so ist die Scheibe trotzdem -ein direkter Schlag in die Fresse-!!! Diese Band verdient mehr Respekt, schon seit langem! Auch ein Kauftipp in diesem Jahr! Arturek 8,5 / 10 |