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(GER)
Viel treffender hätte das Quartett aus der Nähe von Bonn
sein zweites Album kaum betiteln können. Feinschmecker-Death
Metal…
Fast
10 Jahre sind seit dem letzten Album der Bonner vergangen – das
Thema Veröffentlichungsflut scheint im Hause Pavor unbekannt zu
sein. Dafür haben Pavor aber auch ein Album abgeliefert, welches
seinen Titel wirklich verdient hat. Die acht Songs sind vollgestopft
mit fingerbrecherischen Riffs und Frickelparts von Armin Rave, dazu
kommen die aberwitzigen Bassläufe Rainer Landfermann`s, komplettiert
durch das ebenfalls herausragende Drumming Michael Pelkowsky`s und
das Gegrunze von Claudius Schwartz. Ähnliches erwartet man beispielsweise
aus dem Dream Theater, aber selten von Death Metal-Bands. Und wer eher
auf stumpfen Schädelspalter-Death abfährt, der braucht eigentlich
nicht weiter zu lesen. Durch die Unmengen an Breaks etc. erinnern Pavor
etwas an Death (haben aber vom Sound her nicht viel mit Death gemeinsam!),
im Info findet sich der Name Atheist und mir fällt aufgrund der
teilweise funkigen Bassläufe noch „Spheres“ von Pestilence
ein – keine leichtverdauliche Kost also! „Furioso“ ist
keine Scheibe, die sich ohne weiteres nebenher hören lässt,
und ich kann mir auch vorstellen, das vor allem Rainer`s eigenwilliges
Bassspiel vielen nicht hundertprozentig zusagt. Wer aber auf technisch
wirklich hochklassigen Death Metal steht, der sollte „Furioso“ ordern.
Der klare Sound (produziert von Rainer und Armin) tut ein übriges,
jedes Instrument perfekt in Szene zu setzen. Lediglich der Gesang ist
nichts überragend neues, spielt aber keine Rolle, da bei
diesem Album einfach alles passt! Furios eben…
Zombie_Gecko
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