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REVIEWS: Furioso |
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(GER) Diese Band stammt aus Deutschland, aus der ehemaligen Hauptstadt oder Regierungsstadt Bonn, existiert seit 1987, spielt Death Metal und war mir bis dato überhaupt nicht bekannt. Sowas gibt es ja wohl gar nicht. Da musste Abhilfe geleistet werden und die vier Jungs waren so freundlich. Trotz des langen Bestehens handelt es sich hier erst um die zweite Veröffentlichung, bzw. das zweite Full - Length Album. Dieses hat wohl mit den Memberwechseln und Arbeitsplatzproblemen zu tun. 2000 kam man auf die Rock Hard Unerhört CD, gewann den Undergroundcontest von Heavy Oder Was? und durfte das Bang your head Festival in Balingen eröffnen. Danach arbeitete man hart und schrieb neues Material, neue Songs und die haben es wirklich in sich. 2003 haben sie es denn endlich geschafft und warum diese Jungs keinen Deal haben, verstehe ich nun wirklich nicht. Brutaler Death Metal auf absolut sehr hohem technsichen Niveau. Diese 8 Songs haben es echt verdient, dass sie der Masse vorgestellt werden. 52 Minuten voller Aggressivität und handwerklichem Können. Die Burschen spielen ihre schwierigen Riffs runter, als wären es Six Feet Under - Parts, hehe. Tiefe Vocals, wie es sich gehört, absolut ausgefeilte, inneinandergreifende, komplexe Riffs, die man vorher in dieser Form noch nicht gehört hat, schnelles Bassspiel und aggressives und brutales Drumming. Pavor ist wirklich mit keiner Band zu vergleichen. Okay, es gibt natürlich immer was zu meckern, das liegt aber an meiner Vorliebe, denn ich mag diese technischen Spielereien eigentlich nicht so. Denn manchmal, auch so bei Pavor, werden dabei herrliche, schnelle Parts zunichte gemacht. Dieses stört aber nicht wirklich. Sie sind echt mit keiner Bands zu vergleichen. Atheist und Cynic auf Highspeedpatrol. Keine Ahnung. Ansatzweise könnte man noch Necrophagist oder Profanity nennen, obwohl die auch schon wieder eine andere Art spielen. Egal, diese Vergleiche sind eh immer Schrott. Technischer, brutaler Death Metal auf sehr hohem Niveau und ich bin sicher, dass wir in naher Zukunft noch sehr viel von ihnen hören werden. Respekt! Nehmt euch aber viel Zeit und studiert die Songs, es lohnt sich! Michael Eden |