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REVIEWS: Furioso |
| Rock
Hard (GER) PAVOR aus dem Raum Bonn werden nicht erst seit ihrem "Unerhört!"-Beitrag (rund vier Jahre her) im Death-Metal-Underground als eine der talentiertesten Bands überhaupt abgefeiert. Obwohl ihr Debüt-Longplayer "A Pale Debilitating Autumn" bereits neun Jahre zurückliegt und sich in der Zwischenzeit kein geeignetes Label bei den Jungs gemeldet hat, sind PAVOR nach wie vor aktiv und veröffentlichen mit "Furioso" endlich ihr zweites Album. Beeinflusst von Frickelkönigen wie Atheist, späteren Death oder auch Jazz-Combos, die euch genauso wenig sagen werden wie mir, glänzen PAVOR durch halsbrecherische technische Fähigkeiten in allen Bereichen (sprich: Drums, Bass & Gitarre). Über die sehr verschachtelten, aber nie chaotischen Songstrukturen wird tiefer Death-Metal-Gesang gelegt, der hier noch als "normalstes" Element im Band-Sound bezeichnet werden kann. Trotz des extrem hohen technischen Levels sind PAVOR aber brutal genug, um bangwütige Death-Metaller zufrieden stellen zu können, und bleiben bei allen instrumentalen Kabinettstückchen stilistisch zum Glück im Metal-Bereich. Ihr braucht also kein Musikstudium, um "Furioso" genießen zu können - auch wenn eure Toleranzgrenze über Deicide hinausgehen sollte. Im nächsten Heft gibt's an gleicher Stelle ein Interview mit PAVOR; bis dahin könnt ihr euch die CD für 10,- Euro (plus eine 1,44-Euro-Briefmarke) bei Rainer Landfermann, Sonnenbergweg 8, 53424 Remagen bestellen. Götz Kühnemund 8,5 / 10 |